Carrer d'Andalucía 1, Local 4
07620 Llucmajor
Islas Baleares, España
Carrer d'Andalucía 1, Local 4
07620 Llucmajor
Islas Baleares, España

30.10.2026

Von der Bruchbude zum Traumhaus auf Mallorca: Die Gestaltung des Traumhauses nimmt Formen an

Kapitel 08: Zwischen Baufortschritt und neuen Gestaltungsideen


Mit jeder Woche nimmt die Verwandlung von Daves mallorquinischer Finca weiter Gestalt an. Was einst eine heruntergekommene Immobilie ohne grundlegende Versorgungsanschlüsse war, entwickelt sich Schritt für Schritt zu einem konkreten Bauprojekt. Dabei geht es inzwischen nicht mehr nur darum, das Gebäude wiederherzustellen. Es wird zunehmend wichtiger, festzulegen, wie das zukünftige Zuhause aussehen und funktionieren soll.

In diesem achten Kapitel stehen gleich mehrere Themen im Mittelpunkt: Die Arbeiten auf dem Grundstück gehen weiter, das Dach ist nahezu fertiggestellt und die Fassade wird mit den originalen Steinen wieder aufgebaut. Gleichzeitig bekommt Dave Besuch aus Deutschland, um gemeinsam an der Innen- und Außengestaltung des Hauses zu arbeiten. Außerdem präsentiert er drei seiner Favoriten aus den zahlreichen Designvorschlägen, die von der Community eingereicht wurden.

Eine Woche voller Fortschritte, Ideen und wichtiger Entscheidungen – auch wenn nicht alles nach Plan läuft.

Die Arbeiten auf dem Grundstück gehen weiter


Die Woche beginnt mit der Anlieferung von Baumaterial. Ein Lkw bringt unter anderem Stahl zur Baustelle, der für die Bewehrung der späteren Poolbodenplatte benötigt wird.

Da die Wetterbedingungen das Betonieren derzeit noch nicht zulassen, nutzt das Team die Zeit, um bereits alle notwendigen Vorbereitungen zu treffen. Sobald sich ein geeignetes Wetterfenster ergibt, soll die Bodenplatte gegossen werden können, ohne dass dadurch zusätzliche Zeit verloren geht.
Parallel dazu werden weitere Arbeiten auf dem Grundstück vorbereitet. Für die verschiedenen Versorgungsleitungen müssen Gräben ausgehoben werden. Dazu gehören unter anderem Frischwasser, Abwasser und Strom.

Die genaue Planung der Leitungswege

Bereits einige Tage zuvor hatten Dave und Niklas die Positionen auf dem gesamten Grundstück festgelegt. Ausgestattet mit Maßband, Drohne, Markierungsspray und den entsprechenden Plänen wurden die vorgesehenen Verläufe eingezeichnet.

Dabei ging es nicht nur um die Leitungen selbst, sondern auch um die Position des zukünftigen Tores, der Einfahrt und der Verbindungen zum Haus und zur Klärgrube.

Während der Baggerarbeiten fällt allerdings auf, dass ein Graben an einer Stelle verläuft, an der er eigentlich nicht vorgesehen war. Der Grund ist ein Missverständnis bei der Kommunikation: Die zukünftige Einfahrt soll zwar grundsätzlich an derselben Stelle bleiben, ihr Verlauf soll jedoch leicht verändert werden.

Dave möchte vermeiden, dass Fahrzeuge später direkt auf den Pool- und Terrassenbereich zufahren. Wer sich am Pool oder auf der Terrasse aufhält, soll nicht das Gefühl haben, dass Autos unmittelbar auf einen zukommen.

Deshalb wurde eine leicht versetzte Zufahrt geplant, die stattdessen auf den hinteren Bereich des Hauses zuläuft. Da diese Information bei den bisherigen Arbeiten offenbar nicht vollständig angekommen ist, müssen die Markierungen noch einmal überprüft und angepasst werden.

Ein kleines Beispiel dafür, wie wichtig eine präzise Abstimmung zwischen Planung und Ausführung ist – gerade dann, wenn mehrere Arbeiten gleichzeitig auf einer Baustelle stattfinden.

Eine schwierige Woche für Dave


Während auf dem Grundstück weitergearbeitet wird, hat Dave selbst mit erheblichen gesundheitlichen Problemen zu kämpfen. Die vergangenen Tage hat er teilweise im Zelt und im Krankenhaus verbracht. Er berichtet von hohem Fieber bis zu 40 Grad, starken Gliederschmerzen, Atemnot und großer körperlicher Schwäche.

Hinzu kommt, dass er momentan allein auf der Baustelle ist. Das bedeutet, dass er sich selbst um alltägliche Dinge kümmern muss: Essen zubereiten, einkaufen gehen und natürlich auch die Fortschritte des Projekts dokumentieren.
Da es ihm mehrere Tage lang sehr schlecht geht, bekommt er einen Teil der Arbeiten kaum mit. Gleichzeitig macht er sich Gedanken darüber, was die Ursache seiner Beschwerden sein könnte.

Die Sorge vor einer möglichen Legionellenbelastung

Dave vermutet, dass möglicherweise Legionellen mit seiner Erkrankung zusammenhängen könnten. Seine Sorge richtet sich vor allem auf die provisorische Wasserversorgung des Camps.

Das Wasser wird über einen Tank und Gartenschläuche bereitgestellt, die bei den hohen Außentemperaturen längere Zeit der Wärme ausgesetzt waren. Dave erklärt, dass er genau dieses Wasser auch zum Duschen verwendet hat. Besonders im Nachhinein beschäftigt ihn, dass das Wasser angenehm warm war und er sich darüber zunächst sogar gefreut hatte.

Nach einem Krankenhausbesuch und der Abgabe von Proben ist für ihn allerdings noch nicht geklärt, ob tatsächlich eine Legionelleninfektion vorliegt. Er berichtet, dass er bislang keine eindeutige entsprechende Untersuchung erhalten hat und möglicherweise noch einmal eine weitere medizinische Abklärung benötigt.

Wichtig ist dabei: Im Video wird keine Legionellenerkrankung bestätigt. Es handelt sich um eine Vermutung und eine Sorge, die Dave zu diesem Zeitpunkt noch nicht abschließend klären konnte.

Seine gesundheitliche Situation erklärt auch, warum diese Folge etwas anders ausfällt als gewohnt. Dave entschuldigt sich dafür, dass er nicht alle Entwicklungen auf der Baustelle begleiten konnte, und kündigt an, die Community über weitere Informationen auf dem Laufenden zu halten.

Das Dach ist fast fertiggestellt


Trotz der schwierigen Woche gibt es auf der Baustelle sichtbare Fortschritte. Besonders deutlich wird das am Dach der Finca, dessen Eindeckung nahezu abgeschlossen ist.

Lediglich ein schmaler Bereich an der Stelle, an der die beiden Dachflächen aufeinandertreffen, muss noch fertiggestellt werden. Danach kann dieser Abschnitt der Arbeiten als abgeschlossen betrachtet werden.
Auch die Entlüftungen der Abwasserleitungen sind inzwischen fertiggestellt. Was auf den ersten Blick wie kleine Schornsteine aussieht, sind tatsächlich Entlüftungsrohre für die Abwasserleitungen der Toiletten und der Klärgrube.

Warum die Entlüftungen bis über das Dach geführt werden

Da sich Dave einen Großteil des Alltags im Erdgeschoss, am Pool und im Garten vorstellt, sollen mögliche Gerüche aus den Abwasserleitungen nicht direkt in diesen Bereichen austreten.

Deshalb werden die Entlüftungen bis auf Dachhöhe geführt. So können die Gerüche außerhalb der unmittelbar genutzten Aufenthaltsbereiche abziehen.

Es gibt zwei entsprechende Entlüftungen für die beiden Abwasserstränge des Hauses. Auch diese Arbeiten sind inzwischen nahezu abgeschlossen.

Ein eigenes kleines Richtfest

Da das Dach fast fertig ist, kommt Dave auf eine Tradition zu sprechen, die in Deutschland eng mit dem Bau eines Hauses verbunden ist: das Richtfest.

Traditionell wird es gefeiert, wenn der Dachstuhl fertiggestellt ist – also noch bevor das Dach vollständig eingedeckt wird. Bei Daves Projekt ist dieser Zeitpunkt eigentlich schon vorbei.

Trotzdem lässt er sich die Gelegenheit nicht nehmen und hält kurzerhand sein eigenes kleines Richtfest ab. Da er krank ist, ersetzt er den üblichen Schnaps durch Wasser und spricht seinen ganz persönlichen Richtspruch.

Mit einem Augenzwinkern beendet er die kleine Zeremonie, indem er das Glas zerschmettert und dem Haus Glück für die Zukunft wünscht.

Ein humorvoller Moment in einer Woche, die für Dave ansonsten alles andere als einfach war.

Die Fassade wird mit den originalen Steinen wieder aufgebaut


Auch an der Fassade geht es weiter. Die Mitarbeiter arbeiten mit großer Sorgfalt daran, die Mauer mit den originalen Steinen wieder aufzubauen.

Dave schätzt, dass der bereits fertiggestellte Abschnitt inzwischen eine Höhe von ungefähr zweieinhalb Metern erreicht hat. Jeder Stein wird einzeln bearbeitet und so angepasst, dass er an die richtige Stelle passt.
Dabei geht es ausdrücklich nicht darum, eine vollkommen gerade und gleichmäßige Oberfläche zu schaffen. Vielmehr soll der ursprüngliche Charakter der traditionellen Steinmauer erhalten bleiben.

Handwerkliche Arbeit braucht Zeit

Dave gibt offen zu, dass er den zeitlichen Aufwand für diese Arbeiten anfangs unterschätzt hat. Jeder einzelne Stein muss mit Hammer und handwerklichem Geschick angepasst werden. Das braucht Geduld und Erfahrung.

Mit dem bisherigen Ergebnis ist er jedoch ausgesprochen zufrieden. Gerade bei solchen Arbeiten möchte er dem Team die notwendige Zeit geben, um ein hochwertiges Ergebnis zu erzielen.

Bislang ist allerdings erst ein kleiner Teil der gesamten Fassade fertiggestellt. Dave schätzt den Fortschritt auf ungefähr fünf Prozent. Es liegt also noch viel Arbeit vor dem Team.

Gleichzeitig wird deutlich, wie wichtig ihm dieser Teil des Projekts ist: Die originalen Steine tragen wesentlich zum Charakter des Hauses bei und helfen dabei, das traditionelle Erscheinungsbild der Finca zu bewahren.

Neue Impulse für die Innenarchitektur: Besuch von OBS


Einer der wichtigsten Teile dieser Folge ist der Besuch von Matthias und Johannes Schweizer aus Deutschland. Die beiden Brüder betreiben gemeinsam das Unternehmen OBS in Augsburg.

Dave verfolgt ihre Arbeit bereits seit mehreren Jahren und schätzt besonders ihren Stil: modern und gleichzeitig zeitlos, auffällig, ohne aufdringlich zu wirken, und mit einem hohen Anspruch an Qualität.

Ursprünglich lag der Schwerpunkt ihres Unternehmens auf Textil- und Lederprodukten. Im Laufe der Zeit kamen weitere Bereiche hinzu – darunter Objekte, Möbel und inzwischen auch die Gestaltung kompletter Räume.

Für Dave kommt die Zusammenarbeit genau zum richtigen Zeitpunkt. Viele Entscheidungen zur Innenausstattung sind noch offen, und zahlreiche Leitungen und Installationen sind noch nicht endgültig festgelegt. Dadurch besteht weiterhin die Möglichkeit, neue Ideen in die Planung einzubeziehen.
Matthias und Johannes unterstützen Dave dabei, seine Vorstellungen in ein stimmiges Gesamtkonzept zu übersetzen.

Schlafzimmer und Badezimmer werden neu durchdacht

Die gemeinsame Planung beginnt im Master-Schlafzimmer und im dazugehörigen Badezimmer.

Anstatt ausschließlich mit Grundrissen auf Papier zu arbeiten, zeichnen die drei die geplanten Möbel direkt mit Kreide auf den Boden. Bauelemente dienen als provisorische Möbel, damit sich die Größenverhältnisse und Abstände besser einschätzen lassen.

So können verschiedene Positionen ausprobiert und die tatsächlichen Platzverhältnisse beurteilt werden. Besonders bei der Dusche und der Aufteilung zwischen Schlaf- und Badezimmer werden unterschiedliche Möglichkeiten diskutiert.

Anschließend geht es mit der Küche weiter. Hier beginnen Dave und die beiden Designer zunächst mit Stift und Papier.

Die Nutzung des Hauses bestimmt die Planung

Ein wichtiger Punkt für Dave ist die Frage, wie und wann er das Haus nutzen wird. Im Sommer rechnet er mit mehr Besuch und möchte sich stärker im Außenbereich aufhalten. Deshalb wird die Außenküche während der warmen Monate eine größere Rolle spielen als im Winter.

Diese Überlegungen beeinflussen die gesamte Raumplanung. Küche, Essbereich, Wohnzimmer und Außenflächen sollen nicht nur optisch zusammenpassen, sondern auch im Alltag sinnvoll funktionieren.

Am zweiten Tag konzentriert sich die gemeinsame Arbeit vor allem auf das Erdgeschoss.

Bisher war vorgesehen, die Küche auf einer Seite, den Essbereich in der Mitte und das Wohnzimmer im hinteren Bereich unterzubringen. OBS bringt eine alternative Idee ein: Der Essbereich soll verlegt werden, während eine Küche mit zentraler Insel in die Mitte des Raumes kommt. Das Wohnzimmer bleibt im hinteren Bereich.

Auf dem Papier bietet diese Variante Vorteile bei den Laufwegen und lässt den Raum großzügiger wirken. Dave hat allerdings Bedenken, weil Küche und Wohnbereich dadurch sehr nahe zusammenliegen würden.

Gemeinsam vergleichen sie beide Möglichkeiten, prüfen Blickachsen und Bewegungsabläufe und überlegen, welche Lösung langfristig am besten zu seinen Vorstellungen passt.

Am Ende entscheidet sich Dave für den ursprünglichen Entwurf: Die Küche bleibt in ihrer vorgesehenen Nische, während der Esstisch im offenen Bereich platziert wird. Obwohl ihm auch der alternative Vorschlag gestalterisch sehr gut gefällt, fühlt er sich mit der ursprünglichen Aufteilung wohler.

Mehr Platz für das Master-Badezimmer

Auch im oberen Geschoss gibt es einige offene Fragen. Besonders das Master-Schlafzimmer, der Ankleidebereich und das Badezimmer müssen noch genauer aufeinander abgestimmt werden.

Eine Überlegung ist, eines der Gästezimmer als Ankleidezimmer zu nutzen, wenn Dave allein im Haus ist. Dadurch könnte im Schlafzimmer selbst deutlich mehr Platz entstehen.

Allerdings stellt sich die Frage, wie das funktionieren würde, sobald Gäste in diesem Zimmer übernachten. Der Zugang zu Kleidung und persönlichen Dingen müsste weiterhin praktisch bleiben.

Nach vielen Überlegungen fällt schließlich eine wichtige Entscheidung: Der Kleiderschrank wird aus dem Master-Schlafzimmer entfernt, um mehr Platz für ein großzügigeres Badezimmer zu schaffen.

Wie die endgültige Lösung genau aussehen wird, möchte Dave erst in einer der kommenden Folgen zeigen.

Hunderte Gestaltungsideen aus der Community


Neben der gemeinsamen Planung mit OBS spielt in dieser Folge auch die Beteiligung der Community eine große Rolle.

Dave hatte seine Zuschauer dazu eingeladen, eigene Ideen für die Gestaltung des Hauses einzureichen. Dabei gab es keinerlei Einschränkungen: Ob Grundriss, Farben, Materialien oder ein vollständiges Gestaltungskonzept – jeder konnte seine Vorstellungen einbringen.

Die Resonanz war enorm. Hunderte Einsendungen gingen ein. Einige Teilnehmer entwickelten sogar eigene digitale Werkzeuge, mit denen sich das Haus ähnlich wie bei einem Fahrzeugkonfigurator gestalten ließ. Andere arbeiteten mit professioneller Architektursoftware oder zeichneten ihre Ideen ganz klassisch mit Stift und Papier.
Dave und sein Team haben sich alle Vorschläge persönlich angesehen. Am Ende fiel die Wahl auf drei Favoriten, die er in dieser Folge ausführlicher vorstellt.

Entwurf 1: Leon Süyling – durchdachte Raumaufteilung

Der erste Entwurf von Leon Süyling überzeugt Dave vor allem durch seine architektonische Herangehensweise und die clevere Nutzung der vorhandenen Räume.

Im Eingangsbereich bleiben die Garderobe und das Badezimmer an den vorgesehenen Positionen. Durch eine veränderte Anordnung von Toilette und Waschbecken entsteht mehr Platz für die Dusche.

Auch der Bereich unter der Treppe wird neu gedacht. Aus dem vorhandenen Stauraum wird eine Kombination aus Sitzgelegenheit und zusätzlichem Stauraum.

Besonders interessant ist die Gestaltung von Küche und Essbereich. Die Kücheninsel wird um 90 Grad gedreht und geht fließend in einen langen Esstisch über. Ein Möbelstück trennt den Wohnbereich optisch vom Essbereich und bietet gleichzeitig die Möglichkeit, den Fernseher verschwinden zu lassen.

Im Arbeits- beziehungsweise Gästezimmer ist neben einem großzügigen Schreibtisch ein sogenanntes Murphy-Bett vorgesehen. Dabei handelt es sich um ein Bett, das bei Nichtgebrauch in einem Schrank verschwindet. So bleibt der Raum im Alltag frei und kann als Arbeitszimmer genutzt werden.

Auch die Gästezimmer und das Master-Badezimmer werden neu organisiert. Dave gefällt ein Großteil der vorgeschlagenen Lösungen. Eine Frage bleibt für ihn allerdings offen: Wie praktisch ist der Weg zwischen Innen- und Außenbereich, wenn die große Kücheninsel im Raum steht?

Die Gestaltung des Pool- und Terrassenbereichs gefällt ihm ebenfalls. Durch die Einbindung von Pflanzen entsteht ein etwas geschützterer und gemütlicherer Außenbereich.

Entwurf 2: Nikolas Flatmann – ein durchgängiges Farb- und Materialkonzept

Der zweite Entwurf von Nikolas Flatmann setzt seinen Schwerpunkt auf Farben, Materialien und die Atmosphäre der einzelnen Räume.

Dafür werden die Räume in verschiedene Kategorien eingeteilt. Bewegungsbereiche wie Küche, Wohnzimmer, Flur und Terrasse erhalten eine andere Gestaltung als Rückzugsräume wie Schlafzimmer. Auch die Badezimmer bekommen eine eigene gestalterische Identität.

Die Farbgestaltung orientiert sich an diesen Funktionen: Rot steht für Aktivität und Energie, Blau für Ruhe und Geborgenheit, während Grün in den Badezimmern ein natürliches und erfrischendes Gefühl vermitteln soll.

Als verbindende Grundlage dienen dunkles Holz, Marmor und Sichtbeton, die sich durch das gesamte Haus ziehen.

Das Konzept ist bewusst ausdrucksstark und nicht unbedingt zurückhaltend. Dave erkennt jedoch, dass es nicht darum geht, einfach einzelne Farben auszuwählen, sondern eine klare gestalterische Linie für das gesamte Haus zu entwickeln.

Genau dieser Ansatz gefällt ihm. Er kann sich gut vorstellen, das Haus auf Grundlage eines solchen Gesamtkonzepts weiterzuplanen.

Entwurf 3: Casa Abierta von Inna und Marius – die Verbindung von Architektur und Design

Der dritte Entwurf trägt den Namen „Casa Abierta“ und stammt von Inna und Marius. Für Dave vereint er besonders viele der Aspekte, die ihm bei der Gestaltung seines Hauses wichtig sind: Architektur, Materialien, Farben und durchdachte Möbellösungen.

Die Küche, der Essbereich und das Wohnzimmer gehen fließend ineinander über. Ein ungewöhnlich geformter Esstisch und ein Sofa, das die verschiedenen Bereiche miteinander verbindet, schaffen eine offene Raumwirkung.

Der Fernseher wird in ein Möbelstück integriert, sodass er bei Nichtgebrauch aus dem Blickfeld verschwinden kann.

Auch die Gästezimmer werden besonders platzsparend gestaltet. Bett und Kleiderschrank werden in einer gemeinsamen Möbellösung kombiniert, wodurch mehr freie Fläche entsteht.

Im Master-Badezimmer befindet sich ein zentrales Element, das den Raum symmetrisch gliedert. Zwar fällt die Dusche etwas kleiner aus als bei anderen Vorschlägen, dafür entsteht eine klare und ausgewogene Raumaufteilung. Beide Personen sollen die wichtigsten Bereiche des Badezimmers auf vergleichbar kurzen Wegen erreichen können.

Ein weiteres Highlight ist das Arbeits- und Gästezimmer. Neben einem Klappbett ist dort ein zusätzlicher, ausklappbarer Schreibtisch vorgesehen. Dadurch kann bei Bedarf mehr Arbeitsfläche geschaffen werden, beispielsweise wenn Dave Besuch von Mitgliedern seines Teams bekommt.

So muss nicht jedes Mal der Esstisch als Arbeitsplatz genutzt werden.

Auch die Materialauswahl überzeugt Dave. Die Gestaltungselemente ziehen sich durch das gesamte Haus und sorgen für einen einheitlichen Charakter. Dabei wirkt das Konzept hochwertig und geschmackvoll, ohne unnötig luxuriös oder aufdringlich zu sein.

Drei Favoriten – die Community entscheidet

Nach der Vorstellung der drei Entwürfe bedankt sich Dave bei allen, die sich die Zeit genommen haben, Ideen zu entwickeln, zu zeichnen und zu modellieren.

Er betont, dass viele weitere Einsendungen ebenfalls interessant gewesen wären. Da er sich jedoch auf drei Vorschläge beschränken musste, sollen nun die Zuschauer entscheiden, welcher Entwurf ihnen am besten gefällt.

Die Abstimmung und die Möglichkeit, sich die Pläne genauer anzusehen, befinden sich in der Videobeschreibung. Dave möchte in einer der kommenden Folgen bekannt geben, welcher Entwurf gewonnen hat.

Dabei ging es von Anfang an nicht darum, den vollständigsten oder umfangreichsten Plan zu erstellen. Vielmehr waren Kreativität und unterschiedliche Herangehensweisen ausdrücklich erwünscht – ganz gleich, ob der Schwerpunkt auf Architektur, Farben, Materialien oder einer Kombination aus allem lag.

Die vielen Einsendungen zeigen, wie groß das Interesse an der Entwicklung dieses Hauses inzwischen geworden ist. Die Community ist damit ein weiterer Teil dieses besonderen Projekts.

Ein Haus nimmt immer mehr Gestalt an


Das achte Kapitel zeigt, dass ein Bauprojekt weit mehr umfasst als die sichtbaren Arbeiten auf der Baustelle. Neben Mauern, Dach und Installationen sind es vor allem die Entscheidungen zur Raumaufteilung und Gestaltung, die darüber bestimmen, wie sich ein Haus später anfühlen und nutzen lassen wird.

Während das Dach seiner Fertigstellung entgegengeht und die Fassade mit den originalen Steinen wieder aufgebaut wird, beginnt für Dave eine besonders kreative Phase. Neue Ideen von OBS und die zahlreichen Vorschläge aus der Community eröffnen Möglichkeiten, die er vorher teilweise noch gar nicht in Betracht gezogen hatte.

Gleichzeitig wird deutlich, dass gute Planung auch bedeutet, verschiedene Lösungen kritisch zu vergleichen und nicht jede neue Idee automatisch zu übernehmen.

Die Woche endet für Dave gesundheitlich noch nicht so, wie er es sich gewünscht hätte. Er hofft jedoch, bald wieder vollständig fit zu sein und mit neuer Energie an die nächsten Schritte gehen zu können.

Die Verwandlung der Finca geht weiter – und aus der ursprünglichen Bruchbude wird Stück für Stück das Traumhaus, das Dave sich vorgestellt hat.

[HIER DAS VIDEO ZU KAPITEL 8]

Carrer d'Andalucía 1, Local 4
07620 Llucmajor
Islas Baleares, España