09.01.2026
Ein Bau- oder Renovierungsprojekt auf Mallorca ist für viele ein großer Traum. Gleichzeitig sorgen die Bauvorschriften oft für Unsicherheit – besonders bei internationalen Käufern. In diesem Beitrag erklären wir klar und verständlich, wie die Bauvorschriften auf Mallorca funktionieren und worauf Sie achten sollten.
Bauvorschriften regeln, wo, wie und was gebaut werden darf. Sie bestimmen unter anderem:
Art der Nutzung
Bebaubare Fläche
Gebäudehöhe
Bauvolumen
Zulässige Nutzung
Ziel ist ein geordneter, nachhaltiger Ausbau der Insel.
Innerhalb von Ortschaften gelegen, mit kompletter Infrastruktur. Hier sind Neubau und Umbauten am einfachsten.
Außerhalb der Ortschaften, mit strengen Einschränkungen für Neubauten.
Grundstücke, die künftig bebaut werden könnten, aber noch keine sofortige Baugenehmigung bieten.
Nicht jede Immobilie darf uneingeschränkt umgebaut werden. Entscheidend sind:
Grundstücksart
Rechtlicher Status des Gebäudes
Baujahr
Gemeindevorschriften
Die Vorschriften kommen von verschiedenen Behörden:
Gemeinden
Inselregierung (Consell)
Balearenregierung
Deshalb unterscheiden sich die Regeln je nach Gemeinde erheblich.
Vor jedem Bauvorhaben ist eine Genehmigung erforderlich. Man unterscheidet:
Kleine Baumaßnahmen
Große Bauprojekte
Ohne Genehmigung drohen hohe Strafen und Baustopps.
Grundstück ohne Prüfung kaufen
Nur auf mündliche Aussagen vertrauen
Alte Gebäude rechtlich nicht prüfen
Zeitaufwand unterschätzen
Bauvorschriften beeinflussen:
Projektgröße
Bauweise
Materialien
Dauer
Gesamtkosten
Die Bauvorschriften auf Mallorca sind mit der richtigen Begleitung gut planbar. Wer frühzeitig Klarheit schafft, baut sicher, legal und ohne Überraschungen.