Carrer d'Andalucía 1, Local 4
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Islas Baleares, España
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03.11.2026

Von der Bruchbude zum Traumhaus auf Mallorca: Elektroinstallationen, Smart Home und eine überraschende Idee für eine alte Zisterne

Kapitel 09: Die Installationen beginnen – und eine alte Zisterne bekommt eine neue Perspektive


Auf der Baustelle von Daves Finca auf Mallorca geht es in die nächste wichtige Phase. Nachdem in den vergangenen Kapiteln vor allem die baulichen Grundlagen und die Struktur des Hauses im Mittelpunkt standen, beginnen nun die Vorbereitungen für die technischen Installationen.

Das Team von Edwin übernimmt dabei einen großen Aufgabenbereich: von der Elektroinstallation über Frischwasser und Abwasser bis hin zur Klimatechnik und den Wärmepumpen. Gleichzeitig beschäftigt sich Dave mit weiteren Fragen, die für das spätere Leben im Haus entscheidend sein werden.

Wie soll die Technik im Alltag funktionieren? Welche Möglichkeiten bietet ein Smart-Home-System? Wie lässt sich eine alte, ungenutzte Zisterne sinnvoll weiterverwenden? Und was passiert, wenn mitten in der Bauphase plötzlich der Strom ausfällt?

Kapitel 9 zeigt, wie viele unterschiedliche Themen bei einem umfangreichen Umbau zusammenkommen – und warum gute Ideen manchmal erst während der Bauarbeiten entst

Die Elektroinstallation nimmt Gestalt an


Leerrohre als Grundlage für die spätere Verkabelung


Bevor die eigentlichen Kabel verlegt werden können, beginnt das Installationsteam mit einer wichtigen Vorbereitung: den Leerrohren.

Durch diese Rohre werden später die einzelnen Leitungen geführt. Für jede Leitung ist ein entsprechendes Leerrohr vorgesehen. Damit die Rohre während der weiteren Bauarbeiten nicht beschädigt oder durch das Betreten beziehungsweise das Überfahren mit Schubkarren zusammengedrückt werden, wurden sie bereits teilweise eingeputzt.
Der Vorteil dieser Vorbereitung liegt nicht nur in der geordneten Verlegung der Leitungen. Es bleibt auch Spielraum für spätere Anpassungen. Sollten irgendwann zusätzliche Kabel benötigt werden, können diese unter bestimmten Voraussetzungen nachträglich durch die vorbereiteten Leerrohre gezogen werden.

Strom- und Netzwerkanschlüsse im ganzen Haus

Bei der Planung wurde darauf geachtet, dass im Haus ausreichend Anschlussmöglichkeiten vorhanden sind. Neben den klassischen Stromanschlüssen spielt auch die Netzwerkverkabelung eine wichtige Rolle.

Dave möchte möglichst in allen Bereichen des Hauses einen LAN-Anschluss zur Verfügung haben – sogar in den Gästezimmern und an ungewöhnlichen Stellen. Auch im Bereich der Küche und der späteren Kücheninsel werden entsprechende Anschlüsse vorbereitet.

Eine praktische Lösung sind außerdem die geplanten Bodentanks. Sie ermöglichen beispielsweise am Esstisch oder an der Kücheninsel den Anschluss elektrischer Geräte, ohne dass Kabel quer durch den Raum bis zur nächsten Wandsteckdose geführt werden müssen.

Ursprünglich waren sogar noch mehr Steckdosen vorgesehen. Gemeinsam mit dem Installationsteam wurde die Planung jedoch angepasst. So bleibt die Versorgung großzügig, ohne dass nahezu alle paar Zentimeter eine Steckdose eingeplant wird.

Smart Home: Technik, die den Alltag einfacher machen soll


Das KNX-System als zentrales Steuerungskonzept


Ein besonderer Schwerpunkt des Projekts ist die geplante Smart-Home-Steuerung auf Basis von KNX.

Vereinfacht erklärt funktioniert dieses System wie ein Nervensystem für das Gebäude. Bei einer klassischen Elektroinstallation ist ein Schalter fest mit einer bestimmten Lampe verbunden. Wird der Schalter betätigt, geht genau diese Lampe an oder aus.

Bei KNX ist das Prinzip anders: Die einzelnen Leitungen laufen zu einer zentralen Steuerung. Ein Taster gibt zunächst nur das Signal weiter, dass jemand ihn betätigt hat. Welche Funktion daraufhin ausgeführt wird, entscheidet die hinterlegte Programmierung.

Dadurch kann ein Schalter später eine andere Aufgabe übernehmen, ohne dass dafür die Verkabelung verändert werden muss. Was heute beispielsweise die Beleuchtung steuert, könnte nach einer Anpassung der Programmierung künftig eine Beschattung oder eine andere Funktion auslösen.
Das eröffnet viele Möglichkeiten für die spätere Nutzung des Hauses.

Smart Home soll vor allem praktisch sein

Dave ist dabei eine Sache besonders wichtig: Ein intelligentes Zuhause soll den Alltag einfacher machen und nicht unnötig kompliziert werden.

Ein Lichtschalter soll weiterhin intuitiv funktionieren. Licht an, Licht aus – ohne blinkende Anzeigen oder komplizierte Bedienabläufe.

Eine Funktion, auf die Dave sich besonders freut, ist ein zentraler Schalter direkt am Hauseingang. Wird dieser länger gedrückt, könnte das Haus beim Verlassen automatisch in einen bestimmten Zustand wechseln:

  • Alle Lampen werden ausgeschaltet.
  • Die Alarmanlage wird aktiviert.
  • Die Klimaanlage wird auf 23 Grad und einen reduzierten Betrieb eingestellt.
  • Der Saugroboter startet automatisch.

All das soll mit einer einzigen Bedienhandlung möglich sein.

Der große Vorteil: Die Funktionen können auch zu einem späteren Zeitpunkt angepasst werden. So lässt sich das System an die tatsächlichen Gewohnheiten der Bewohner anpassen, statt schon heute jede einzelne Nutzung endgültig festlegen zu müssen.

Mehr Unterstützung auf der Baustelle


Während die Installationsarbeiten voranschreiten, bekommt das Team vorübergehend zusätzliche Unterstützung. Auf einer anderen Baustelle kommt es zu einer Unterbrechung, weshalb einige Mitarbeiter gefragt werden, ob sie vorübergehend bei Dave mitarbeiten können.

Für Dave ist das eine willkommene Gelegenheit, die Arbeiten weiter voranzubringen.

Bei den hohen Temperaturen auf Mallorca ist allerdings nicht nur die Zahl der Mitarbeiter wichtig. Auch die Versorgung mit ausreichend Wasser und Getränken spielt eine große Rolle. Nachdem bereits zuvor rund 150 Liter Wasser besorgt worden waren, wird diesmal noch einmal deutlich mehr eingekauft: ungefähr 225 Liter Wasser sowie weitere Getränke für das Team.

Während der besonders heißen Mittagsstunden wird außerdem darauf geachtet, dass die Mitarbeiter im Schatten pausieren können.

Es sind kleine organisatorische Dinge, die auf einer Baustelle einen großen Unterschied machen – gerade bei sommerlichen Temperaturen.

Die Finanzierung des Projekts: Wenn die Kosten höher ausfallen als geplant


Immobilienfinanzierung in Spanien aus deutscher Sicht


Dave nutzt die Gelegenheit, um eine Frage zu beantworten, die in den vorherigen Videos mehrfach gestellt wurde: Wie wird ein solches Bau- und Renovierungsprojekt eigentlich finanziert?

Er erklärt, dass die Finanzierung einer Immobilie in Spanien über eine deutsche Bank komplizierter sein kann als bei einer Immobilie in Deutschland. Ein wesentlicher Punkt ist dabei die Frage der Sicherheiten.

Bei einer klassischen Immobilienfinanzierung in Deutschland kann die finanzierte Immobilie selbst als Sicherheit für den Kredit dienen. Bei einer Immobilie in Spanien ist diese Möglichkeit für deutsche Banken nach Daves Erfahrung nicht ohne Weiteres gegeben.
Er hat deshalb einen anderen Weg gewählt: Ein Investment, das er über mehrere Jahre aufgebaut hatte, wurde als Sicherheit bei einer deutschen Bank hinterlegt. Auf diese Weise konnte er die Finanzierung des Projekts ermöglichen.

Das Budget ist bereits deutlich überschritten

Noch schwieriger ist die Frage nach den tatsächlichen Gesamtkosten.

Dave macht keinen Hehl daraus, dass das Projekt inzwischen deutlich teurer geworden ist als ursprünglich geplant und erhofft. Eine endgültige Summe kann er zu diesem Zeitpunkt allerdings noch nicht nennen.

Dafür fehlen noch verschiedene Rechnungen der beteiligten Gewerke. Außerdem stehen unter anderem die Fenster und die Einrichtung des Hauses noch aus.

Die Erfahrung zeigt, wie schnell sich ein umfangreicher Umbau finanziell entwickeln kann. Gerade wenn viele unterschiedliche Arbeiten ineinandergreifen und Entscheidungen erst im laufenden Prozess getroffen werden, können zusätzliche Kosten entstehen.

Dave spricht offen darüber, dass er sich bei der Kalkulation verschätzt hat und deshalb inzwischen auch darüber nachdenkt, ob manche Entscheidungen anders hätten getroffen werden sollen.

Sicherheit und Privatsphäre auf einem abgelegenen Grundstück


Auch das Thema Sicherheit beschäftigt Dave. Da die Finca relativ abgeschieden liegt, soll das Haus später entsprechend ausgestattet werden.

Auf konkrete Details der geplanten Sicherheitstechnik möchte er bewusst nicht eingehen. Er erklärt jedoch, dass eine umfangreiche Ausstattung vorgesehen ist und er sich mit dem gewählten Konzept gut aufgestellt fühlt.

Ein Nachbar in der Umgebung verfügt ebenfalls über ein Sicherheitssystem, das bereits registriert, wenn sich jemand der Zufahrt nähert.

Dave bedankt sich außerdem ausdrücklich bei den Zuschauern, die seine Bitte respektiert haben, das Grundstück nicht unangekündigt zu besuchen. Seit seiner entsprechenden Ansprache seien keine weiteren Besucher mehr auf der Baustelle aufgetaucht.

Für ihn ist das eine wichtige Voraussetzung, um die Bauarbeiten und die Videos weiterhin entspannt fortsetzen zu können.

Was Dave rückblickend anders machen würde


Planung vor Baubeginn ist entscheidend

Eine der interessantesten Stellen des Kapitels ist Daves Rückblick auf die bisherigen Erfahrungen. Auf die Frage, was er anders machen würde, fällt ihm einiges ein.

Seiner Meinung nach hätte er sich vor dem Kauf intensiver informieren sollen. Noch wichtiger wäre es gewesen, den Umbau erst dann zu starten, wenn die gesamte Planung wirklich abgeschlossen gewesen wäre.

Das betrifft nicht nur den Rohbau, sondern sämtliche Gewerke und Bereiche des Hauses:

  • Elektroplanung und Positionierung der Anschlüsse
  • Wasser- und Abwasserleitungen
  • Klimatechnik
  • Innenausstattung und Einrichtung
  • Abstimmung zwischen den einzelnen Gewerken

Im Nachhinein erkennt Dave, dass eine frühzeitige und umfassende Koordination viel Geld hätte sparen können. Auch eine erfahrene Person an seiner Seite, die den gesamten Prozess aus Bauherrensicht begleitet, hätte möglicherweise geholfen, manche Entscheidungen besser vorzubereiten.

Trotz dieser Erkenntnisse ist er mit dem Grundstück, den beteiligten Unternehmen und der bisherigen Arbeit zufrieden. Die Erfahrungen zeigen jedoch, wie wichtig es ist, bei einem komplexen Bauprojekt möglichst viele Entscheidungen vor dem eigentlichen Start zu treffen.

Pool und neue Zisterne: Die Außenanlagen nehmen Form an


Zwei Ebenen für unterschiedliche Nutzungsmöglichkeiten


Auch im Außenbereich sind Fortschritte zu erkennen. Sowohl im Pool als auch in der neuen Zisterne wird zunächst eine Sauberkeitsschicht vorbereitet beziehungsweise eingebracht.

Auf diese Schicht folgt die Bewehrung aus Stahl, bevor später die eigentliche Bodenplatte hergestellt wird, die die tragende Funktion übernimmt.

Beim Pool sind bereits zwei unterschiedliche Ebenen erkennbar. Der erste Bereich ist so geplant, dass man bequem im Wasser stehen kann. Der zweite Bereich liegt tiefer und ist zum Schwimmen gedacht – unter anderem in Verbindung mit einer Gegenstromanlage.
Damit soll der Pool verschiedene Nutzungsmöglichkeiten bieten, vom entspannten Aufenthalt im Wasser bis zum aktiven Schwimmen.

Warum eine neue Zisterne gebaut wird

Einige Zuschauer hatten gefragt, warum überhaupt eine neue Zisterne benötigt wird, obwohl auf dem Grundstück bereits ältere Zisternen vorhanden sind.

Der Grund liegt vor allem in der fehlenden Gewissheit über deren Dichtigkeit. Da sich eine der alten Zisternen sehr nahe am Haus und an der geplanten Terrassenfläche befindet, wollte Dave kein Risiko eingehen. Sollte dort Wasser austreten und in die falsche Richtung versickern, könnte das problematisch werden.

Die neue Zisterne wird deshalb an einer zentraleren Stelle auf dem Grundstück angelegt. Das hat auch einen möglichen langfristigen Vorteil: Sollte zu einem späteren Zeitpunkt eine weitere Bebauung genehmigt werden, könnte die Zisterne perspektivisch beide Gebäude versorgen.

Eine solche Erweiterung ist allerdings noch Zukunftsmusik und hängt von den entsprechenden Genehmigungen ab.

Eine alte Zisterne könnte zum unterirdischen Lagerraum werden


Ein unerwartet großes Platzangebot


Die wohl ungewöhnlichste Idee dieses Kapitels entsteht bei der Besichtigung einer der alten Zisternen.

Eine der vorhandenen Zisternen scheint dicht zu sein und könnte künftig für die Bewässerung des Grundstücks genutzt werden. Bei einer anderen Zisterne, die sich unmittelbar am Haus befindet, ist die Situation weniger eindeutig.

Dave möchte deshalb herausfinden, ob sich dieser unterirdische Raum für eine ganz andere Nutzung eignet.

Gemeinsam mit einer Leiter, einer Stirnlampe und einem Lasermessgerät steigt er hinunter, um sich einen Eindruck von den tatsächlichen Abmessungen zu verschaffen.

Dabei stellt sich heraus, dass der Raum deutlich größer ist als zunächst erwartet. Die gemessene Tiefe beträgt bis zum regulären Boden etwa 4,58 Meter. An einer tieferen Stelle in der Mitte sind es sogar rund 5 Meter.

Die Zisterne ist am unteren Bereich ungefähr 3,50 Meter breit. Aus den aufgenommenen Maßen ergibt sich ein ursprüngliches Fassungsvermögen von etwa 22,5 Kubikmetern – also rund 22.500 Litern Wasser.
Besonders interessant ist für Dave die Temperatur im Inneren. Der Raum fühlt sich deutlich kühler an als die Umgebung. Das könnte ihn zu einem geeigneten Ort für die Lagerung verschiedener Gegenstände machen.

Die Idee: Ein Lastenaufzug in der Mitte der Zisterne

Daves Konzept ist ungewöhnlich: Statt den gesamten Raum einfach zu verschließen, möchte er ihn möglicherweise als unterirdischen Lagerbereich nutzen.

Seine Idee sieht eine Plattform vor, die sich in der Mitte der Zisterne auf und ab bewegen lässt. Technisch stellt er sich dafür eine Art Lastenaufzug mit einer Seilwinde und einer Umlenkrolle vor.

Rund um die Plattform könnten Regale entstehen. Durch das Hoch- und Herunterfahren der Plattform wäre es möglich, die verschiedenen Bereiche des Lagerraums zu erreichen.

Nach Daves eigener Berechnung könnten trotz des benötigten Platzes für die Plattform noch ungefähr 17,5 Kubikmeter Lagerraum übrig bleiben.

Das wäre eine beachtliche zusätzliche Fläche – und das in einem Bereich, der sonst möglicherweise ungenutzt bliebe.

Noch viele Fragen vor der Umsetzung


So spannend die Idee ist, bis zur tatsächlichen Umsetzung gibt es noch einiges zu klären.

Wie lässt sich sicherstellen, dass man auch dann wieder aus der Zisterne herauskommt, wenn der Aufzug einmal nicht funktioniert? Kann der Raum dauerhaft trocken gehalten werden? Wie lässt sich verhindern, dass Regenwasser eindringt? Und bleibt die Temperatur auch während der heißen Sommermonate niedrig genug?

Außerdem muss geprüft werden, ob die geplante Konstruktion überhaupt umsetzbar ist und welche Fachleute dafür benötigt werden.

Bei der ersten Messung zeigt das Thermometer rund 20 Grad Celsius. Allerdings ist die Zisterne zu diesem Zeitpunkt noch geöffnet. Ob sich die Temperatur bei einer geeigneten Abdeckung dauerhaft auf einem passenden Niveau hält, muss sich erst zeigen.
Eine Nutzung als Weinkeller steht ebenfalls im Raum, ist aber noch keine beschlossene Lösung. Zunächst müssen die baulichen und sicherheitstechnischen Voraussetzungen geklärt werden.

Individuelle Sonderlösungen für das Haus

Die Zisterne ist nicht das einzige Projekt, für das Dave nach besonderen Lösungen sucht.

Im Innenbereich beschäftigt ihn weiterhin die Idee einer großen Schiebewand, mit der sich bestimmte Räume voneinander trennen lassen. Die Wand soll möglichst über eine größere Strecke verlaufen und gleichzeitig eine integrierte Tür besitzen, damit man auch im geschlossenen Zustand zwischen den Räumen wechseln kann.

Eine weitere Idee betrifft ein bewegliches TV-Modul. Dieses soll auf einer Schiene geführt werden, sich an eine bestimmte Position bewegen und dort um 360 Grad drehen lassen. Bei Bedarf könnte es anschließend wieder an eine andere Stelle geschoben werden.

Für solche individuellen Konstruktionen braucht es Spezialisten. Dave spricht deshalb gezielt Unternehmen an, die Erfahrung mit großen Schiebesystemen, beweglichen TV-Modulen oder der Umgestaltung von Zisternen haben.

Gerade bei außergewöhnlichen Wünschen zeigt sich, dass nicht jede Lösung von der Stange kommen kann. Manchmal müssen verschiedene Fachbereiche zusammenarbeiten, um eine Idee überhaupt realisierbar zu machen.

Entwässerung auf Mallorca: Weniger Regen, aber starke Niederschläge


Ein weiteres Thema betrifft die Entwässerung des Grundstücks.

Auf Mallorca regnet es seltener als in vielen Regionen Deutschlands. Wenn es jedoch regnet, können die Niederschläge sehr intensiv ausfallen.

Da sich das Grundstück teilweise in einer Senke befindet und das Gelände unterschiedliche Höhen aufweist, möchte Dave mögliche Wasseransammlungen frühzeitig berücksichtigen.

Obwohl die beteiligten Arbeiter eine zusätzliche Entwässerung teilweise nicht für notwendig halten, möchte Dave an bestimmten Stellen Entwässerungsrinnen und Regenrinnen vorsehen. Besonders im Bereich der Terrasse ist ihm eine kontrollierte Ableitung des Regenwassers wichtig.

Die genaue Ausführung wird mit den Fachleuten abgestimmt. Dabei sollen die örtlichen Gegebenheiten und die tatsächlichen Anforderungen des Grundstücks berücksichtigt werden.

Ein unerwarteter Rückschlag: Der Generator fällt aus


Ohne Strom gibt es auch kein Wasser

Neben all den Fortschritten gibt es in dieser Woche auch ein ernstes Problem: Der große Dieselgenerator auf dem Grundstück fällt aus.

Mit einer Spitzenleistung von 24 kW ist er für die Baustelle von großer Bedeutung. Da die Finca noch nicht regulär mit Strom versorgt wird, hängen zahlreiche Arbeiten von diesem Generator ab.

Zunächst versucht Dave, eine passende Firma aus Palma zu erreichen, die das Gerät bereits kennt. Nach mehreren Anfragen kommt schließlich ein Mechaniker auf die Baustelle, um den Generator zu überprüfen und zu reparieren.

Doch die Reparatur gelingt nicht.

Das Problem betrifft nicht nur die Stromversorgung. Auch die Wasserversorgung hängt davon ab. Der Brunnen ist etwa 70 bis 80 Meter tief, und die Pumpe benötigt ausreichend Leistung, um das Wasser nach oben zu fördern.

Ohne funktionierenden Generator kann deshalb auch kein Wasser aus dem Brunnen bereitgestellt werden. Das erschwert die Arbeit auf der Baustelle und könnte insbesondere die geplanten Betonarbeiten für Pool und Zisterne beeinflussen.

Ob die nächsten Schritte tatsächlich wie vorgesehen stattfinden können, bleibt am Ende der Woche offen.

Eine Woche voller Fortschritte, Ideen und neuer Herausforderungen


Kapitel 9 zeigt einmal mehr, wie vielseitig ein großes Renovierungsprojekt sein kann. Während die Elektroinstallationen vorbereitet werden und das Smart-Home-Konzept immer konkretere Formen annimmt, entstehen gleichzeitig neue Ideen für die Nutzung des Grundstücks.

Die alte Zisterne könnte sich zu einem außergewöhnlichen Lagerraum entwickeln. Der Pool und die neue Zisterne rücken näher an die nächste Bauphase heran. Gleichzeitig machen die Erfahrungen mit der Finanzierung und der bisherigen Planung deutlich, wie wichtig eine gute Vorbereitung ist.

Und dann gibt es noch die Dinge, die sich nicht planen lassen: Ein defekter Generator kann plötzlich die gesamte Baustelle ausbremsen.

Die Finca entwickelt sich Schritt für Schritt weiter – mit durchdachten Lösungen, individuellen Ideen und einigen Herausforderungen, die noch vor Dave und dem Team liegen.

Die Reise von der Bruchbude zum Traumhaus auf Mallorca geht weiter.

[KAPITEL 9 HIER]

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